Historie des Schlosses

 

Die Geschichte des Anwesens geht auf eine 200jährige Geschichte zurück. Graf Georges Károlyi (1802-1877) wollte im Westen des Landes eine Domäne kaufen und übernimmt 1834 die darauf lastende Hypothek des Vorbesitzers,  Baron Imre Perényi. Bis auf den Keller lässt er das kleine Barockschloss abtragen und hier nach Plänen des österreichischen Architekten Heinrich Koch einen Wohnsitz errichten, der seine Vorstellungen übertrifft

Anfang des 20. Jahrhunderts lässt sein Enkelsohn, Graf Joseph Károlyi (1884-1934) das Schloss leicht verändern, gibt dem Innenhof sein heutiges Aussehen mit der halbrunden Fassade und sorgt dafür, dass die Moderne einzieht: Elektrizität, Zentralheizung, Telefon ….

Das Schloss mit dem angrenzenden Grundbesitz wird nach dem zweiten Weltkrieg enteignet. Die Familie Károlyi ist zur Emigration gezwungen und lässt sich in Frankreich nieder. Währenddessen wird das Schloss von ungarischen Kommunisten besetzt, die zunächst ein Unternehmen der Gasindustrie ansiedeln, das wiederum ein Feriendomizil daraus machen will. Dann wird es zum Heim für Kinder aus dem griechischen Bürgerkrieg, anschließend zum Waisenheim für ungarische Kinder umgewidmet. Da nichts in den Erhalt des Gebäudes investiert wird, muss das Heim 1979 schließen. Als die Familie des ehemaligen Besitzers Anfang der 90er Jahre nach Ungarn zurückkommt, findet sie ein verfallenes Schloss vor.

Graf Georges Károlyi (geb. 1946), der sich intensiv bei der Erneuerung des Schlosses einbringen will, schließt mit dem Eigentümer, dem ungarischen Staat, einen Pachtvertrag über 99 Jahre ab und beginnt mit der Restaurierung des Schlosses. Die finanzielle Unterstützung kommt vom ungarischen Staat sowie der EU. Die Wiederherstellung zieht sich über fünfzehn Jahre hin. Im Herbst 2011 sind die Restaurationsarbeiten am und im Schloss beendet.

Buchung

Bestpreis Garantie

Haben Sie einen besseren Preis auf einer anderen Webseite gefunden?

Klicken Sie hier